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Gemeinde Litzendorf  |  E-Mail: gemeinde@litzendorf.de  |  Online: http://www.litzendorf.de/

Litzendorf setzt auf Regionalvermarktung

Arbeitskreis nahm seine Arbeit auf – Bürgerbefragung und Machbarkeitsstudie

Hat ein Dorfladen in Litzendorf eine Chance? Welches Kapital ist vonnöten? Welche Rchtsform soll das Unternehmen haben? Welches Warensortiment ist  am erfolgversprechendsten? Diese und viele andere Fragen beschäftigten den Arbeitskreis Dorfladen bei seiner ersten Sitzung. Bei einem war man sich bereits einig: Der Litzendorfer  Dorfladen soll Regionalladen heißen. Damit macht der Arbeitskreis auch gleich auf eine der Stärken dieses Ladens aufmerksam:  neben einen soliden Basissortiment wird dieses Geschäft vor allem auf die Vermarktung regionaler Produkte setzen.

Lissy Dörfler-Christa vom Landratsamt Bamberg machte eines deutlich: im geplanten Laden sollen vor allem regionalen Anbieter ihre Waren  präsentieren. „Wir wollen die Regionalvermarktung weiter fördern.“, betonte sie. Die Metzgerei und der Blumenladen seien bereits geschlossen worden. „Erhalten wir mit unserem Kaufverhalten die Existenz der bestehenden Läden  im Dorfkern von Litzendorf.“ appellierte sie.  Und noch eines stellte Lissy Dörfler-Christa klar: Mit der Schaffung eines Dorfladens geht es nicht um die Sanierung  des Ladens von Dieter Groh. Dieser  werde sein Geschäft aufgeben. Man habe  hier die Möglichkeit, die Immobilie von ihm anzumieten und den Kundenstamm zu übernehmen.

Und wie geht es weiter? Erstellt werden soll in Zusammenarbeit mit der Beratungsfirma von Wolfgang Gröll eine Machbarkeitsstudie. Hierin wird beispielsweise abgeklärt, welche Rechtsform der Laden haben soll. Und mit einer Bürgerbefragung  will man Aufschlüsse über das Kaufverhalten der Litzendorfer erhalten.

Wolfgang Gröll, dessen Beratungsfirma bereits rund 150 Läden in der Gründungsphase begleitet hat, betonte, dass auch in Litzendorf ein Laden gute Chancen hätte, schwarze Zahlen zu schreiben. Auch bei der in Litzendorf bestehenden guten Versorgung im Randbereich. Bei der Machbarkeitsstudie würden die Eckpfeiler des Projektes abgeklärt, wie beispielsweise ob eine geeignete Immobilie vorhanden ist, wie viel Eigenkapital aufgebracht werden muss und wie die Bevölkerung mit ihrem Kaufverhalten hinter solch einem Dorfladen steht und vieles mehr.

Bei der Versammlung in der Bücherei in Litzendorf ging es erst einmal darum, gewisse Grundentscheidungen zu treffen.  Der Arbeitskreis splittete sich in drei kleinere Arbeitsgruppen auf, die in den nächsten Wochen  ihre Aufgaben in Angriff nehmen. Eine Gruppe klärt die Rechtsform des Unternehmens ab, die zweite bereitet die Bürgerbefragung vor und arbeitet zur Machbarkeitsstudie zu und die dritte erstellt bereits das Grobkonzept für das Sortiment. Wolfgang Gröll erklärte, dass man in bei der Frage des zukünftigen Personals im Laden nicht auf das Ehrenamt bauen könne. Auch dies müsse bei den Planungen bereits mit berücksichtigt werden.

Am Donnerstag, 3. April 2014, ist ab 19 Uhr im Pfarrheim eine weitere Infoveranstaltung für die Litzendorfer Bürgerinnen und Bürger geplant. Bis dahin werden die Arbeitsgruppen des Arbeitskreises  auch ihre ersten Erkenntnisse präsentieren.

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