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Fackelwanderung in Tiefenellern fand großen Zuspruch

Fackelwanderung Tiefenellern 2018
Gemeinderat und Agenda-Arbeitskreisleiter Herbert Schütz und der Tiefenellerner Gemeinderat und Wanderführer Michael Kummer begrüßen die zahlreichen Gäste (Foto: Hans Göller)

Trotz der Kultsendung „Fastnacht in Franken“ und winterlicher Witterung konnte Gemeinderat Herbert Schütz etwa 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur 14. Fackelwanderung der Lokalen Agenda 21 begrüßen.

 

Unter Leitung des ortskundigen Gemeinderates Michael Kummer zog die Lichterkarawane übers Bettelbründl den Berg hinauf zum „Schwarzen Kreuz“. Hier oben auf der schneebedeckten Jurahöhe bewirtete der Obst- und Gartenbauverein Tiefenellern unter Leitung von Maria Göller, die Teilnehmer mit heißen Getränken und süßem Gebäck.

 

Einen Steinwurf weiter erreichte die Gruppe ein weiteres Etappenziel, die Jungfernhöhle, wo Michael Kummer Historisches und „Sagenumwobenes“ aus der Geschichte erläuterte. Die Höhle selbst wurde bereits um 4.500 Jahren vor Christus als neolithische Kultstätte genutzt.

 

Weiter ging der Fackelzug über den Schlossberg zum Eulenstein. Dort konnten die Teilnehmer einen herrlichen Blick auf das Lichtermeer des Ellerntals und der Stadt Bamberg genießen.

 

Dank der Freiwilligen Feuerwehr unter Einsatzleitung von Bernhard Hemmer, die den Zug begleitete und den Verkehr auf der Straße sicherte kamen nach zweistündiger Wanderung alle Teilnehmer gut gelaunt und unversehrt wieder in der Ortschaft an. Viele Gäste aus dem Landkreis und der Stadt Bamberg sagten bereits ihre Teilnahme für das nächste Jahr zu – ebenso, dass sie diese Tour auch an einem schönen Sommertag nochmal gehen.

 

Interessant waren auch die anschließenden Gespräche in der Brauerei Hönig. Ein Teilnehmer berichtete, dass er als Kind bei den Ausgrabungen in den 50iger Jahren dabei war. Er zeigte auch Aufsätze aus den 20iger Jahren über Sagen von der Jungfernhöhle, die damals von Schülerinnen und Schülern geschrieben wurden und bis heute erhalten sind. Ein solches Wissen wird sicherlich das Kulturarchiv der Gemeinde bereichern.

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