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Rückblick auf die Traditionelle Fackelwanderung der Lokalen Agenda 21 in Melkendorf

Am Dorfbrunnen begrüßte Herbert Schütz die zahlreichen Gäste namens der Lokalen Agenda 21 und des OGV Melkendorf zur 13. Fackelwanderung bei idealen Wetterbedingungen. Besonders freute er sich, dass auch in diesem Jahr Teilnehmer aus anderen Landkreisgemeinden eigens zur Fackelwanderung nach Melkendorf gekommen waren

Grossansicht in neuem Fenster: Fackelwanderung Melkendorf 2017_1Der Weg führte über den Leitersgraben hinauf zum Sängerehrenmal. Der Blick in der Vollmondnacht bis über Bamberg hinaus und nach Osten hin weit in das Ellerntal war faszinierend.

 

Raimund Köhler, örtlicher Gemeinderat und Vorsitzender des Gesangvereins Liedertafel Melkendorf berichtete über dessen Entstehungsgeschichte. So lehnte der damalige Chorleiter Franz Seuling ab, dieses Grundstück für ein Wochenendhaus für sich zu bekommen, vielmehr sollte nach seinem Wunsch unter den Eindrücken des Zweiten Weltkrieges an diesem Ort ein Ehrenmal für alle verstorbenen und gefallenen Sänger des Fränkischen Sängerbundes errichtet werden.

 

Ehe es weiterging stimmten Raimund Köhler und ein paar weitere Sangesbrüder das Frankenlied an. Schnell kamen weitere Stimmen dazu und so tönte der Gesang des gemischten Chores hinein in das nächtliche Tal.

 

Der weitere Weg führte hinunter auf den Kunst- und Besinnungsweg und weiter Richtung Otterbach, vorbei am Flurbereinigungsdenkmal „Die vier Elemente“ und dann zurück zur Schule.

 

Grossansicht in neuem Fenster: Fackelwanderung Melkendorf 2017_2Dort bewirteten die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins die hungrigen Wanderer mit heißen Würstchen, Brotzeiten, Glühwein, Kaffee, Faschingskrapfen und Kuchen. Ja – die Schule hat eine neue Funktion erhalten.

 

Ein weiteres Highlight dieses Abends war zum Abschluss ein kurzer, höchst interessanter Vortrag von der Vorsitzenden des OGV Monika Neundörfer über die bewegte hundertjährige Geschichte des Melkendorfer Schulhauses. Unsere Vorfahren mussten für die Ausbildung ihrer Kinder große Opfer bringen. Das Schulhaus kostete 30.000 Mark – ein Prunkstück damals wie heute, Schulgeld war zu entrichten und dazu noch der Ausfall der Arbeitskraft ihrer Kinder während der Schulzeit.

 

Nach dem gemütlichen Zusammensein sagten viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer schon jetzt ihr Kommen für das nächste Jahr wieder zu.

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