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Gemeinde Litzendorf  |  E-Mail: gemeinde@litzendorf.de  |  Online: http://www.litzendorf.de/

Juni 2014

Live Earth 2014 - Festival für ein besseres Leben

Viel Musik und viel Informatives rund um den Klimaschutz – das vermischte sich beim 8. Live Earth-Konzert zu einer rundum gelungenen Veranstaltung.

Grossansicht in neuem Fenster: Impressionen von Live Earth 2014_3Die Veranstalter hatten heuer Glück mit dem Wetter, auch wenn es am späteren Abend doch etwas ungemütlich kalt wurde. Umsonst & draußen – dieses Motto hat sich bewährt. Über 700 Besucher pilgerten auch heuer wieder auf das Sportgelände an der früheren Half Pipe. Sechs Bands mixten einen musikalischen Cocktail, der viele auf die Tanzfläche vor der Bühne zog. Und eines ist „Live-Earth“ ebenfalls: Eine Bühne für junge Musiktalente, die ihre ersten Festivalerfahrung sammeln. Hier begeisterten am Nachmittag zwei Gruppen. Den Auftakt machten die Chilly Kings, Schüler der Kreismusikschule Bamberg, die mit ihrem klassischen Rock-Repertoire die Stimmung gleich zu Beginn des Konzertes richtig anheizten. Und dann hieß es Bühne frei für die Screaming Society, eine junge Metal- und Hardrockband, in der auch junge Talente aus der Gemeinde spielen. Sie überzeugten mit Musik rund um Nirvana, AC/DC und Iron Maiden.

Der Nachmittag gehörte den Familien mit Kindern. Und für die Kinder war eine Menge geboten: Die Hüpfburg war schwer belagert. Beim Kastenklettern, das wieder von Landschaftsgärtner Klaus Neundörfer und seinem Team angeboten wurde, war Schwindelfreiheit angesagt. Immer schneller wuchsen die Kastentürme in schwindelnde Höhen. Beim Kinderschminken wurde auch mal einem Papa ein neues Outfit verpasst und beim Flohmarkt wechselte so mancher Schatz aus einem Kinderzimmer den Besitzer. Und auch bei der Slackline war Geschick gefragt.

Aber Live-Earth ist mehr als nur Musik. Der Anstoß für dieses Festival kam 2007 vom amerikanischen Umweltschützer Al Gore und stellte die Klimaerwärmung in den Focus des Interesses. Litzendorf war damals dabei: Aber ein Wandel im Denken und Handeln der Menschen ist nur durch stete Arbeit zu erreichen. Daher steht das Live Earth Konzert für die Veranstalter, die Lokale Agenda 21, Arbeitskreis CO2 Reduzierung, alljährlich auf ihrem Terminkalender. Mittlerweile haben die Veranstalter das Konzert umbenannt in „Festival für ein besseres Leben“.

Musik und ein verantwortungsbewusster Umgang mit unserer Umwelt zu einer Einheit verbunden – das zieht schon seit Jahren jung und alt zum Live Earth-Konzert nach Litzendorf. Heuer standen „Gerechtigkeit - Frieden und Bewahrung der Erde“ im Mittelpunkt.

Der Bund Naturschutz machte auf alternative Energien aufmerksam. Wasser kochen mit Sonnenenergie oder Popcorn mit alternativerer Energie erzeugt – das sind nur zwei Beispiele. Reges Interesse fand auch die Unterschriftenaktion zum Thema Transatlantisches Freihandelsabkommen.

Grossansicht in neuem Fenster: Impressionen vom Live Earth Festival 2014_2Geworben wurde auch für Projekte wie den Jugendplatz, den der AK 4 Soziales gemeinsam mit den Jugendlichen mit Jugendarbeiter Florian Zimmer derzeit in Planung hat. Über den Regionalladen, der in Litzendorfs Ortskern entstehen soll, informierte Lissy Dörfler Christa. Die Bürgerbefragung hatte hier ein reges Interesse von Bürgerinnen und Bürgern an diesem Laden ergeben

Und auch kulinarisch gab es manche Ergänzung. Der Vegetarier-Bund zeigte mit kleinen Versuchshappen, dass fleischlos eine schmackhafte Alternative ist. Jugendliche hatten ihre eigene Saftbar. Die Saftdrinks kamen hervorragend an und dies nicht nur bei den Jugendlichen selbst. Und ayurvedisches Essen rundete mit den Ökobratwürsten, die natürlich nicht fehlen durften das kulinarische Angebot ab.

Und sie mischten eine musikalische Mixtur, die es in sich hatte. La Boum aus Nürnberg kochten aus Ska, Folk, Polka und Indie einen blubbernden musikalischen Eintopf, heiß und scharf. Die Weak Willies rocken als Musikjunkies seit 1986 mit ihrer Mixtur aus Garagenrock, 60s- und 70s-Punk und einem Schuss Country. Eine Mischung, die auch in Litzendorf zündete. Bei Dry Vapour verschmelzen Blues, Funk, mexikanische Trompete und straighter Hardrock zu etwas, was sie „Desert Trumpet Hardrock“ nennen. Mit Schrammel-Gitarre und nöligem, deutschsprachigen Gesang in eigenwilliger Intonation bringt die Freiburger Indie-Band Mamma Mammut ihre Songs voller Wortspiele und Spielwitz. Alles in allem wieder eine runde Sache. Und ein Mann der ersten Stunde fehlte natürlich auch nicht: Mit seiner beliebten Feuershow begeistert Stukka, der Feuerjongleur. Charlie Lunz, Organisator der Litzendorfer Agenda-Gruppierungen, lobte zum Abschluss das Team „Live Earth“: „Live-Earth, das ist auch ein erstklassiges Zusammenspiel aller Kräfte.“

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